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Unterm Regendach und im Gewächshaus haben wir in den letzten Tagen Zucchetti gepflanzt. Noch sind sie recht klein und zart – da gilt es ihnen gut Sorge zu tragen. Am besten gedeihen die Pflänzchen gut eingepackt in eine dicke Schicht Silo-Gras. Darum haben wir uns gleich ans Werk gemacht …

Vom eigenen Betrieb …

Noch nicht lange ist es her, dass wir unsere Wiese gemäht und aus dem Gras Siloballen gemacht haben. Diese kamen jetzt zum Einsatz: Erst haben wir Vlies auf die Wege zwischen den Zucchetti-Beeten gelegt. Im Anschluss haben wir dann eine dicke Schicht vom Gras-Silo um die Pflanzen gepackt. Das ist eine Arbeit, die Rücken fordert, aber auch die Nase verwöhnt. Denn das Silo riecht gut und im Gegensatz zum Stroh, das wir früher verwendet haben, staubt es nicht und ist immer angenehm feucht.

Mohamed beim Mulchen… für den eigenen Anbau

Und was macht es nun, das Bett aus Gras-Silo? Die dicke Schicht hält die Feuchtigkeit drinnen und trägt dazu bei, den Zucchetti das Unkraut vom Leib zu halten. Denn dieses wird zwar keimen, aber weil unter dem Silo das Licht fehlt, geht es dann grad wieder kaputt. So wachsen die Zucchetti ohne Konkurrenz. Auch die Kleinstlebewesen in der Erde haben etwas vom Silo: Sie bekommen einen riesigen Vorrat an Futter serviert und danken es uns damit, dass sie den Boden beleben. Diese dicke Mulch-Schicht ist übrigens nur eine mögliche Variante. Man kann auch das Silo dünn verstreuen und in den Boden einarbeiten. Doch davon erzählen wir einmal bei anderer Gelegenheit.

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Geschickt verteilt ...
... Mohamed das Gras-Silo im Beet ...
... damit die jungen Zucchetti gut gedeihen.
Mohamed im Einsatz - Kiste für Kiste wird der Silo-Berg kleiner.
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