Halten Gärtner Winterschlaf? 

Zwar sind die Tage schon wieder etwas länger und jeden Morgen wird es ein klein wenig früher hell. Doch noch hat der Winter das Zepter in der Hand und die Gärten und Felder scheinen mehrheitlich in einer Art Winterschlaf zu sein. Gilt denn das auch für die Gärtner, oder was machen sie um diese Jahreszeit?

Im Winter geht’s ums Gold

Säen, wässern, jäten, hegen, pflegen … ernten: Es ist schon richtig, ein grosser Teil der Arbeit eines Gärtners findet im Frühjahr, im Sommer und im Herbst statt. Doch das ist vielleicht einfach das, was gut sichtbar ist. Im Winter geht es – natürlich abgesehen vom Kisten packen und ausliefern – beim BioBouquet etwas verborgener zu und her. Gerne verraten wir es Ihnen: Es geht in dieser Jahreszeit ums «Gold des Gärtners».

Die Geschichte beginnt im Sommer

Vielleicht erinnern Sie sich, im letzten Sommer war das Wetter einfach grossartig – und genau so grossartig sind unsere Bohnen gewachsen. Den ersten Ernte-Durchgang konnten wir in Ihre Kisten packen. Doch beim zweiten und dritten Ernte-Durchgang waren dann Betriebsferien. Statt die Bohnen verkommen zu lassen, hat uns Rüedu Schüpbach vom Biohof Obereichi kurzerhand Dörrbohnen gemacht, die Sie zu Weihnachten geniessen durften.

Krachtrockene Bohnen

Die dann noch übrigen Bohnen sind noch auf dem Feld geblieben. Im Herbst haben wir sie schliesslich geerntet. Bohne um Bohne, wie sonst auch – auch wenn die Schoten jetzt gelblich-braun waren und, sagen wir es so, etwas hoffnungslos aussahen. Die Bohnen haben dann in unserem Büro gelagert, um so richtig durchzutrocknen. «Krachtrocken» müssen sie sein …

Saatgut Bohnen

Mit Arbeitsschuhen und Fön am Werk

… damit man sie schliesslich dreschen kann. Ahnen Sie es? Das «Gold des Gärtners» ist das Saatgut – das wir in diesem Fall aus den Bohnen der letzten Saison gewonnen haben. Um daran zu kommen, ist Lukasz auf den Bohnen «ume gschtämpfelet». Geknackt und gekracht hat es und so haben sich Bohnen und Hülsen getrennt. Mit Fön und Sieb haben wir sie «sortiert» und die glänzenden Bohnen sorgsam eingelagert. Vier bis fünf Jahre sind sie keimfähig, wenn man sie gut pflegt.

Weitere Meldungen finden Sie in unserem Archiv

 

So schrumpelig und gelblich-schwarz sehen die Schoten aus ...
... die Lukasz durchs Drüberlaufen bricht ...
... wenn die Hülsen weggepustet sind, bleibt das Saatgut übrig. Unsere Goldstückchen!
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